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MONGOLEI MIT ALLEN SINNEN ERFAHREN

A. 30.07.-17.08.2017 NEU!

Sanddünen, Seen und Gebirge. Pferde, Yaks und Kamele. Die Weite der Landschaft, die Vielfalt der Mongolei und das nomadische Lebensgefühl erlebt Ihr bei einer zweitägigen Trekkingtour mit Yaks und dem Miteinander mit Nomadenfamilien.

Weite Steppen, sandige Wüsten und felsige Gebirgsketten kennzeichnen die einzigartige Landschaft der Mongolei, eingebettet zwischen Russland im Norden und China im Süden. Drei Millionen EinwohnerInnen leben hier auf einer Fläche, die mehr als viermal so groß ist wie Deutschland – diese menschenarme Weite ist etwas ganz Besonderes. Und besonders ist es auch, diese Menschen zu treffen und mit ihnen ein Stück Weg zu teilen. Denn die Mongolei ist das Land der NomadInnen. Ihr begegnet ihnen überall – den Viehzüchterfamilien, die in ihren beweglichen Behausungen (Jurten bzw. Gers) leben und Schafe und Ziegen halten. In den Steppen ziehen sie auf Pferden durch das Land. Im Gebirge werden hauptsächlich Yaks, eine zentralasiatische Rinderart, gehalten und in der Wüste Gobi halbwilde Kamele.
Auf unserer Reise durch die zentrale und südliche Mongolei erlebt Ihr nicht nur die grandiose Natur sowie die buddhistische und schamanische Kultur. Bei Begegnungen mit den Menschen lernt Ihr viel über die Geschichte und Gegenwart dieses Landes. Wanderungen, Reitmöglichkeiten auf Pferden und Kamelen, Aufenthalte bei Nomadenfamilien und vor allem eine zweitägige Trekkingtour mit Yaks, die Euch begleiten und Euer Gepäck tragen, vermitteln Euch mit allen Sinnen ein „nomadisches Lebensgefühl“…!
Eine besondere Erfahrung werden auch die Begegnungen mit mongolischen Frauen sein: mongolische Frauen sind selbstbewusst und nehmen eine respektierte Stellung innerhalb der Gesellschaft ein. Sie führen den nomadischen Haushalt, kümmern sich um die Jungtiere und verarbeiten die Milch zu vielfältigen Produkten. Und sie freuen sich auf Kontakt mit Frauen aus „anderen Welten“! Ihr seid nicht nur zu Gast bei NomadInnen, ihr trefft auch traditionelle Bogenschützinnen und eine moderne Galeristin, „Made-in-Mongolia“-Handwerkerinnen, eine Schamanin und besucht eine Frauenorganisation.

Reiseleiterin
Auch Eure Reiseleiterin Tungaa ist eine selbstbewusste mongolische Frau. Sie hat Germanistik studiert und lange Zeit an einer Hochschule in Kharkhorin als Lehrerin gearbeitet. Danach hat sie eine Ausbildung zur Reiseleiterin gemacht. Anfangs arbeitete sie nur während der Ferienzeit als Reiseleiterin in der Mongolei, dann stellte sie fest, dass dies ihr Traumberuf ist und arbeitet jetzt nur noch als Reiseleiterin. Tungaa ist sehr freundlich und kompetent, kennt ihr Land hervorragend und trägt dazu bei, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen, so dass ein wirklicher Austausch möglich wird.

Unterkünfte
Am Anfang und Ende der Reise übernachtet Ihr in einem Hotel in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar. Während Eurer Reise durch die weite Landschaft seid Ihr in verschiedenen Ger-Camps untergebracht, bestehend aus einzelnen Gers, die als „Zimmer“ fungieren. Sie sind warm, rund und sehr gemütlich sowie mit Bett und Decken, Ofen, Tisch und Hocker ausgestattet. Auch ein Einzel-Ger ist möglich. In den Ger-Camps gibt es meist auch ein „Restaurant-Ger“, wo Ihr Eure Mahlzeiten einnehmt. Die sanitären Einrichtungen befinden sich in festen Häusern, die zum Ger-Camp gehören. An besonders schön gelegenen Orten übernachtet Ihr in Zelten. Zelte und Iso-Matten stehen zur Verfügung, aber wer es gerne weicher haben möchte, sollte noch eine eigene Iso-Matte mitbringen. Ein eigener Schlafsack muss auf jeden Fall mitgebracht werden. Auch hier ist ein Einzel-Zelt möglich.

Klima
Die Mongolei liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 1000-1300 m, es herrscht, fern von allen Meeren, meist trockenes Kontinentalklima. Im August liegt die Durchschnittstemperatur bei 25-30 Grad (nachts ca. 10-15 Grad kühler). Es kann auch mal regnen oder gewittern, dann fallen die Temperaturen, doch sobald die Sonne scheint, wird es schnell wieder angenehm warm. 

Tagesprogramm*

1. Tag: Anreise nach Ulaanbaatar

2. Tag: Ulaanbaatar mit City Tour
Nach Ankunft in Ulaanbaatar und einer Ruhepause im Hotel starten wir zur Stadterkundung. Wir besuchen das Frauenkloster in einem zentralen Heiligtum der Mongolei, der Gandan Klosteranlage, erfahren Wissenswertes über die Geschichte des Landes im National Museum und treffen eine Frauengruppe, die traditionelles Bogenschießen als Sport in ihrer Freizeit betreibt. Eigentlich gilt Bogenschießen als eine Sportart für Männer, aber es gibt auch ebenso berühmte Bogenschützinnen.

3. Tag: Ulaanbaatar mit vielen Begegnungen
Den Vormittag verbringen wir mit den Frauen des Projekts "Made in Mongolia". Sie zeigen uns, wie sie aus Wolle unterschiedlichste Filzartikel herstellen. Nachmittags besichtigen wir eine Galerie, die von einer Künstlerin geführt wird. Sie zeigt moderne Gemälde junger MalerInnen mit traditionellem Hintergrund – eine beeindruckende Mischung! Auch werden wir eine Schamanin treffen, eine Frau, die mit den Naturgeistern und Elementen kommuniziert.
Abends erleben wir eine Aufführung traditioneller mongolischer Musik einer KünstlerInnengruppe des Akademischen Theaters. Während des Abendessens erfreuen sie die Gäste mit Longsongs, Kehlkopfgesang, Musik mit der Pferdekopfgeige und der Darbietung einer Kontorsionistin (sog. Schlangenmädchen, was der eigentlichen Kunst der Akrobatik aber kaum gerecht wird).

4. Tag: Fahrt aufs Land (240 km, ca. 4 Stunden)
Die Reise aufs Land beginnt. Durch die weite Steppe geht es bis zu unserem Tagesziel Baga Gazriin Chuluu (Kleiner Erdstein), ein malerisch aus der flachen Landschaft aufsteigender Gebirgszug. Wir kommen nachmittags bei Nomaden an, die hier leben und erfahren viel über die Rolle einer Hausfrau im Leben der Nomaden. Hier haben wir unsere erste Übernachtung in einem Ger-Camp, d.h. einem Camp mit lauter einzelnen Gers (Jurten), die als Zimmer fungieren.

5. Tag: Tempelruine am Fluss Ongiin Gol (250 km, ca. 4 Std.)
Vormittags besichtigen wir eine Tempelruine in einer kleinen Schlucht von Baga Gazriin Chuluu. Weiter geht es durch die weite Landschaft zu den Ruinen des Tempels am Fluss Ongiin Gol. Zwischendurch halten wir selbstverständlich überall dort, wo wir ein bisschen genüsslicher staunen und gucken wollen. Abends Spaziergang zur Gedenkstätte für die Opfer der kommunistischen Zeit – denn der Buddhismus war zu jener Zeit in der Mongolei verboten ... und ist erst nach 1990 wieder offiziell aufgeblüht.

6. Tag: Glühende Felsen bei Bayanzag (180 km, ca. 3 Std.)
Heute setzen wir unsere Reise nach Süden fort und erreichen Bayanzag, wo ca. 1925 die ersten Funde von Dinosaurierfossilien gemacht worden sind. Nachmittags Wanderung an den “Glühenden Felsen” (ca. 5 km), eine im Nachmittagslicht rötlich schimmernde einzigartige Felslandschaft. Von hier haben wir tolle weite Blicke.

7. Tag: Geierschlucht und die „Drei Schönen der Gobi“ (100 km, ca. 2 Std.)
Eine kurze Fahrt führt uns zur Geierschlucht Yoliin Am, die wir auf einer ca. 5 km langen Wanderung erkunden. Weiterfahrt durch die enge Schlucht Dungene mit kleinem Bach. Wir genießen die überwältigende Natur hautnah im südlichen Tal des Naturparks Gobi Gurwan Saikhan mit den “Drei Schönen der Gobi”. Hier schlagen wir unsere Zelte an einem geschützten Ort auf und können uns auf das Abendessen freuen, das die Reiseleiterin für uns zubereitet. Im Freien schmeckt es doppelt so gut! Danach spannt sich ein spektakulärer Sternhimmel über uns, denn wir sind in der Wüste – die Luft ist sehr trocken, und weit und breit gibt es keine Lichter, so dass der Sternhimmel (meist) sehr klar und überwältigend ist.

8. Tag: Dünenkette Khongoriin Els (180 km, ca. 4 Std.)
Morgens fahren wir zur 180 km langen, Dünenkette Khongoriin Els. Die längsten und spektakulärsten Sanddünen der Mongolei erstrecken sich weithin und mächtig zwischen zwei Gebirgszügen. Man nennt sie auch „Singende Dünen“ wegen der Melodie, die der über den Sand streichende Wind erzeugt. Hier leben Kamele und einige Kamelzüchterfamilien. Nachmittags Wanderung zu den Dünen (ca. 5 km), Übernachtung im Ger-Camp.

9. Tag: Alltag einer Kamelzüchterfamilie in der Wüste Gobi
Heute bleiben wir in dieser faszinierenden Gegend und besuchen eine der wenigen Kamelzüchterfamilien, die hier leben. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es zu sehen, wie Kamele gemolken werden, und zu erfahren, welche verschiedenen Produkte aus der reichhaltigen Kamelmilch hergestellt werden. Wenn wir wollen, können wir uns während eines einstündigen Ritts von den Kamelen durch die Landschaft schaukeln lassen. Übernachtung im selben Ger-Camp.

10. Tag: Pass Altan Amin Davaa im Altai-Gebirge (300 km, ca. 6 Std.)
Morgens fahren wir nach Norden, unterwegs überqueren wir den Pass Altan Amin Davaa über die südliche Altaigebirgskette, mit einem Panorama von hohen Berggipfeln über 3000 m vor uns. Unterwegs bieten sich immer wieder tolle Fotomotive, wir halten zum Mittag an einem schönen Platz für ein Picknick, und unterwegs ergibt sich immer mal wieder der Besuch bei Nomaden oder der Stopp an einem historischen Ort. Unser Tagesziel liegt in der Nähe des Dorfes Gutschin Us, das in einer steppenartigen Halbwüsten-Landschaft liegt. Übernachtung im Zelt.

11. Tag: Provinzstadt Arvaikheer und Thermalquelle (200 km, ca. 4 Std.)
Unsere Reise geht weiter zur Provinzstadt Arvaikheer, nach dem Besuch des Basars Weiterfahrt zur Thermal-Quelle Mogoitin Am. Unterwegs schauen wir Hirschsteine aus der Bronzezeit an. In dem Dorf Bat-Ulzii treffen wir uns mit einer Frauenorganisation, die den Kindergarten des Dorfes unterstützt. Abends ist entspanntes Baden und Relaxen in der heißen Quelle möglich! Übernachtung im Ger-Camp.

12. Tag: Berggipfel und Wasserfall
Wir schnüren unsere Wanderschuhe und wandern (ca. 10 km) zum Felsen am Berggipfel, Heiligtum im Schamanismus. Nachmittags kurze Fahrt zu Gers der Nomaden am Wasserfall, unterwegs besuchen wir eine Yakzüchterfamilie (Nomaden) und haben Einblicke in ihren Alltag. Schön ist es, wenn ein Austausch zustande kommt, denn die Familien freuen sich sehr zu erfahren, woher die Gäste kommen, wie sie leben... und Fotos sind immer willkommen. Und wir freuen uns natürlich ebenfalls zu erfahren, wie es sich mit den Yaks lebt, wie sich die Zeiten ändern und insbesondere wie das Leben der Frauen aussieht.

13. Tag: Wandererlebnisse mit Yaks als Packtiere
Heute beginnt unsere Wandertour mit Yaks, die unser Gepäck durch die wunderschöne Berglandschaft des Khangai Gebirges tragen. Unterwegs besuchen wir Nomadenfamilien, wo wir die Verarbeitung der Yakmilch kennenlernen.
Es ist eine leichte Wanderung, ca. 10 km, bis zu den Nomaden durch Berglandschaft (Hügellandschaft) mit Wald, leicht bergauf.
Wir schlagen unser Zeltlager wieder an einem schönen Ort auf und essen unter freiem Himmel.

14. Tag: Zurück zum Wasserfall
Heute kommen wir zum Wasserfall zurück, die Wanderung führt auf einer etwas anderen Strecke entlang (ca. 15 km, Niveau leicht, leicht bergab). Nachdem wir die Tage dem Nomadenleben schon etwas näher gekommen sind, übernachten wir heute direkt bei den Nomaden (in einem separaten Ger) und bekommen so noch einen tieferen Einblick.

15. Tag: Kharkhorin und Klosteranlage Erdene Zuu (140 km, ca. 3 Std.)
Wir fahren nach Kharkhorin, der ehemaligen Hauptstadt der Mongolen. Die buddhistische Klosteranlage Erdene Zuu ist UNESCO-Weltkulturerbe und erhebt sich, umrundet von 108 weißen Stupas, beeindruckend in der Steppenlandschaft. Unter freiem Himmel erleben wir anschließend ein traditionelles mongolisches Konzert auf historischen Instrumenten mit einem kleinen Theaterstück. Nomaden bringen Airag (vergorene Stutenmilch) für die Zuschauenden zum Kosten – eine rundum erlebnisreiche Veranstaltung.
Am Nachmittag können wir fakultativ durch das Orkhon-Tal oder in die Berge wandern, mit schönen Ausblicken in die Landschaft. Übernachtung im Ger-Camp.

16. Tag: See Ogii Nuur
Eine kurze Fahrt führt uns nach Norden zum See Ogii Nuur, der wegen seiner vielen Wasservögel und Fischarten bekannt ist. Unterwegs besuchen wir eine Grabstätte bei Khar Balgaas aus der Zeit der Türken (8. Jahrhundert). Übernachtung im Ger-Camp am See. Welche mag, kann auch ein Bad im See nehmen und sich auf die Erkundung der verschiedenen Vogelarten begeben. Übernachtung im Ger-Camp.

17. Tag: Naturpark Khustain Nuruu (300 km, ca. 5 Std.)
Fahrt nach Osten Richtung Ulaanbaatar. Wir besuchen den Naturpark Khustain Nuruu, bekannt durch ein Auswilderungsprojekt der Przewalski-Pferde, (mongolisch: Takhi) und beobachten die Pferde in freier Wildbahn. Übernachtung im separaten Ger bei Nomaden.

18. Tag: Ulaanbaatar
Nach unserer Rückkehr nach Ulaanbaatar (2 Std.) ist die Zeit frei zum Bummeln, Shoppen und individuelle Restaurantbesuche. Abends Abschiedsessen mit mongolischem Konzert. Hier wird meisterhaft die ganze Breite an mongolischer Musik vorgeführt – ein krönender Abschluss unserer Tour.

19. Tag: Transfer zum Flughafen und Abreise

*Änderungen ausdrücklich vorbehalten: der Tagesablauf ist nicht starr, sondern wird sich den örtlichen Gegebenheiten anpassen und lässt auch spontane Situationen zu.





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  PREIS:

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zur Buchung


LEISTUNGEN:
3 Übern. in DZ in Hotel in Ulaanbaatar, 11 Übern. in Ger-Camps, 3 Übern. im Zelt, Vollverpflegung inkl. Mineralwasser, alle Transfers vor Ort in Minivans inkl. Fahrer, Ausrüstung mit Zelten und Iso-Matten, Eintritte zu Sehenswürdigkeiten lt. Programm, Gebühren für Nationalparks, Straßengebühren, Führungen und Aktivitäten lt. Programm inkl. Übersetzung, Infobroschüre „Mongolei verstehen“, deutsch sprechende Reiseleiterin

EZ-ZUSCHLAG:
280 € (bei 1 x Übern. bei Nomadenfamilie kein EZ möglich)

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:
Flug nach Ulaanbaatar u. retour, Mittagessen am vorletzten Tag in Ulaanbaatar, persönliche Ausgaben und fakultative Aktivitäten, alkoholische Getränke, Trinkgelder, Reiseversicherung (obligatorisch)

TEILNEHMERINNEN:
4 – 12 Frauen

VERANSTALTERIN:
Kooperationspartnerin

EINREISE:
Reisepass mit 6-monatiger Gültigkeit (Visum ist nicht erforderlich), evtl. Auffrischungsimpfungen (Polio, Tetanus, Diphtherie) und Hepatitis, ggf. Typhus

WANDERNIVEAU:
leicht bis mittel