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BAIKALSEE – EINE FRAUENREISE DURCH SIBIRIEN

A. 12.08.- 26.08.2017

Eine rundum erlebnisreiche und vielfältige Reise nach Sibirien! Die Region rund um den Baikalsee ist durch grandiose Landschaften gekennzeichnet und sehr spirituell. Erstaunlicherweise ist der Buddhismus hier weit verbreitet – er gehört fest zur Kultur und Lebensweise der Einheimischen. Aber ebenso ist auch die schamanische Tradition lebendig – fest verankert in der Lebensweise der Menschen, die seit Jahrtausenden hier zu Hause und mit der Erde verwurzelt sind! Der Baikalsee selbst gilt den Einheimischen als heiliger See.

Ihr lernt Land und Leute kennen und seid zu Gast bei den Menschen, die in der Region leben: bei ganz unterschiedlichen russischen und burjatischen Familien. Die Burjaten sind mongolischen Ursprungs und bilden die größte Bevölkerungsgruppe hier.

Lasst Europa für eine Zeit hinter euch und taucht ein in eine ganz andere Welt. Spürt die Faszination der Landschaften, des Lichtes und des Wassers. Ihr werdet erstaunt sein, wie die Menschen hier ihre Traditionen pflegen: sehr volkstümlich – aber nicht altmodisch oder langweilig – sondern mit echter Hingabe. Da ist nichts aufgesetzt oder für den Tourismus gemacht, sondern ganz authentisch, weil den Menschen hier ihre Traditionen wichtig sind; sie machen ihre Identität und ihre Wurzeln aus.

Neben all den vielen Erkundungen in Dörfern und Städten, auf Inseln und in der Natur haben wir auch einige interessante Treffen mit spannenden Frauen vorgesehen, die Euch mit Sicherheit in ihren Bann ziehen werden.

TAGESPROGRAMM*

Tag 1: Anreise
Flug nach Irkutsk mit Zwischenstopp in Moskau.

Tag 2: Ankunft in Irkutsk und Bolshoye Goloustnoye
Nach Ankunft in Irkutsk und Begrüßung durch die Reiseleiterin fahren wir zum Dorf Bolshoye Goloustnoye (160 km, ca. 2,5 Std.), ein typisch sibirisches Dorf. Unterwegs halten wir an einer heiligen Stätte, einem Obo, um auf traditionelle Weise den burjatischen Geistern des Ortes kleine Opfergaben darzubringen: damit unsere Reise ohne Probleme verlaufen wird! Der nächste Stopp ist am Shantuiskiy Most, wo wir originale burjatische Holz-Jurtas sehen und schon die ersten schönen Fotos machen können.
Nach Ankunft im Dorf empfängt uns die Familie von Zoya Grishina, bei der wir zu Gast sind. Hier gibt es ein gemeinsames Mittagessen auf sibirische Art, mit hausgemachten Köstlichkeiten der Region. Zoya ist eine aktive Frau im Dorf. Sie war früher die Leiterin des Gemeinderats und arbeitet nun in der Wetterstation – die Meteorologische Station ist die älteste am Baikalsee!
Danach spazieren wir zum Delta des Flusses Goloustnaya. Der Name des Flusses bedeutet ‚kahles Delta’ und dieses Delta ist wirklich einzigartig. Es ist der einzige Ort am Westufer des Baikalsees, an dem Wasservögel nisten und rasten. Die sumpfigen Gebiete und die kleinen, flachen Seen des Deltas sind ideale Brutgebiete für Stockenten, Baikal-Krickenten, Gänsesäger, Reiherenten und Rostgänse, Weißkopf- und Königsadler, Wachtelkönig und andere. Mehr als hundert Brutpaare und tausende von ziehenden Enten sind hier jedes Jahr – vor allem im Frühjahr und im Herbst (der in Sibirien schon recht früh beginnt).
Nach der Rückkehr von unserem Spaziergang und vor dem Abendessen geht es in die „Banja“ (russische Sauna) – eine nationale Spezialität der Russen, ein Ort der Reinigung, ein Ort zum Denken und Meditieren, ein Ort zum Erholen. Außerhalb der Städte ist die Banja die populärste Art der Reinigung, besonders während der kalten Wintermonate. Drinnen erhitzt ein Feuer Steine und Wasser, und ein Strauß Birkenreiser muss ebenfalls mit dabei sein, denn eine russische Banja ist nicht komplett, ohne sich gegenseitig mit frischen Birkenreisern abzuklopfen: echte sibirische Massage!
Anschl. gemeinsames Abendessen. Und wenn Ihr dann nicht zu müde seid, lernt und singt Ihr noch am ersten Abend das bekannte russische Lied ‚Heiliger See – Heiliger Baikal’!
Übernachtung in der Familien-Lodge.

Tag 3: Erkundungen in der dörflichen Umgebung
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine kleine Wanderung in die herrliche Umgebung (ca. 6 km Rundweg), zum Sukhoye See und zur “Schwarzen Quelle”.
Dies ist ein ganz besonderer Platz – man glaubt, dass es ein starker Kraftplatz ist. Eine seiner bemerkenswertesten Eigenschaften ist, dass der See nur einmal in einigen Jahren mit Wasser gefüllt ist und niemand weiß, woher das Wasser kommt oder wohin es abfließt. Niemand kennt den Zufluss oder Abfluss. Hier in den Felsen des Trockenen Sees kann man die Energie der Erde fühlen. Viele Menschen spüren hier eine erhöhte Energie und nutzen den Platz, um Kraft zu schöpfen und neue Energie zu tanken. In einem kleinen ca. 500 Quadratmeter großen Areal ist der See von fast allen Bäumen und Pflanzen umgeben, die überhaupt in der Region des Baikalsees vorkommen. Hier haben wir ein Picknick, Zoyas Familie bereitet es für uns vor: Omul-Suppe von frisch gefangenem Omul (der beste Fisch des Baikal).
Rückkehr zur Lodge, ausruhen vor der Banja und Abendessen.

Tag 4: Kochkurs und Burjatische Kultur
Kochen auf sibirische Art! Gemeinsam mit Zoya kochen wir heute typisch sibirische Gerichte: gedämpfte Teigtaschen mit Fleisch gefüllt, Weißfisch und Pelmeni.
Abends Besuch einer Burjatischen Familie, Angehörige der Pastukhovs, dem ältesten Clan der Burjaten. Gemeinsam können wir hier die burjatische Küche und Kultur genießen: kulinarische Kostlichkeiten, Lieder und Rundtänze! Und es gibt wieder viele Gelegenheiten, mit den burjatischen Frauen über das Leben im Dorf zu sprechen und Fragen zu stellen – und ihnen natürlich auch von Euch zu erzählen.
Übernachtung in der Lodge.

Tag 5: Bootstour nach Listvyanka und Treffen mit einer besonderen Frau
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Zoya und ihrer Familie und gehen zur Anlegestelle. Wir besteigen ein kleines Schiff für eine 3,5 stündige Fahrt auf dem Baikalsee nach Listvyanka. Nach Ankunft Mittagessen im Restaurant an der Angara. Besuch des sehr guten Baikal-Museums, das sogar ein großes Aquarium für Baikal-Robben hat.
Weiter geht es Richtung Irkutsk. Unterwegs halten wir am größten sibirischen Freilicht-Museum: dem Taltsy-Museum. Wir spazieren durch die große Sammlung unterschiedlichster sibirischer Holzhäuser, typischer Behausungen der Angehörigen unterschiedlicher sibirischer Völker der Baikal-Region. Ganze Dörfer inklusive einer hübschen Holzkirche wurden hier wieder aufgebaut. Auch das „Evenkische Dorf“ gibt einen Einblick in das Leben dieses sibirischen Volkes. Im Museum treffen wir Elena, eine sehr bekannte Musikerin: sie ist die einzige Russin der Welt, die die Pandura, die ukrainische Mandoline, spielt. Die Pandura ist ein seltenes großes Saiteninstrument. Elena beantwortet gern unsere Fragen und spielt wunderschöne Russische und Ukrainische Lieder für uns.
Nach diesem interessanten Aufenthalt im Taltsy-Museum geht es weiter nach Irkutsk. Check-in in einem Hotel in der Innenstadt. Zeit zur freien Verfügung und Abendessen.

Tag 6: Irkutsk und ein Abend mit Frauen
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Sightseeing-Tour durch Irkutsk, die sibirische Stadt an der Angara. Irkutsk wird auch das „Paris des Ostens“ genannt und ist eine der ältesten Städte Sibiriens. Mittagessen im historischen Zentrum der Stadt (Irkutsk Sloboda), wo es viele schöne typische alte Holzhäuser, restaurierte Bürgerhäuser und Kirchen gibt.
Beim Abendessen treffen wir einige Frauen der Stadt, die verschiedene Lebenswege repräsentieren: eine Vorstandsfrau der Baikal Frauen-Union und zwei Künstlerinnen.

Tag 7: Ust-Orda, ein burjatisches Dorf
Nach dem Frühstück und Check-out fahren wir in die zentrale Stadt des Burjatischen Distrikts am Baikalsee, die sich ca. 70 km von Irkutsk befindet. Unterwegs halten wir wieder an einem heiligen Obo, an dem die Leute aus der Gegend beten. Wir sind eingeladen, wie sie hier etwas Wodka oder Milch zu versprühen und bunte Bänder an die Sträucher zu binden: um die hier ansässigen Geister zu ehren. In Ust-Orda werden wir erleben, dass diese Stadt im Gegensatz zu Irkutsk oder Listvyanka hauptsächlich burjatische Einwohner hat. Die Burjaten sind ein indigenes Volk Sibiriens und seinen südlichen Nachbarn, den Mongolen, in Geschichte und Kultur sehr nahe verwandt. Es ist das größte indigene Volk in der Region – über ganz Sibirien verbreitet. Ihr Siedlungsgebiet reicht von der Mongolei bis zum westlichen Rand des Baikalsees. Die Region um Ust-Orda ist auch das Herz des sibirischen Schamanismus. Auf einer geführten Tour durch das Burjatische Ethnografische Nationalmuseum sehen wir exzellente archäologische Ausstellungen und schamanische Gegenstände. Hier können wir sehr viel über Schamanimus erfahren, über Kultur, Leben und Traditionen dieses faszinierenden Volkes.
Anschließend besuchen wir eine burjatische Handwerkskünstlerin und Designerin in ihrer Werkstatt, wo wir Gelegenheit haben, die Entstehungsprozesse der traditionellen Handwerkskunst zu verfolgen. Die Mitarbeiterinnen sind geehrt durch unseren Besuch und offen für unsere Fragen. Danach checken wir in der Metelitsa Lodge ein. Euer Abendessen wird wieder die authentische burjatische Küche beinhalten, lauter Köstlichkeiten wie ‚posy’, gedämpfte Teigtaschen, oder hausgemachte Nudeln und Suppe mit regionalem Gemüse... Und die burjatischen Gastgeber werden uns ihren ‚tarasun’ kredenzen: ‚Moonshine’, ein Milchschnaps, ähnlich wie Wodka. Er darf zu einem solch traditionellen Essen mit besonderen Gästen nicht fehlen. Zum Abendessen hören wir burjatische Volkslieder, die vom Leben der Menschen erzählen, von ihrer Liebe zur Natur und zu ihrem Land, dem Respekt vor den lokalen Geistern und den Geistern ihrer Ahnen. Und wir werden den Nationaltanz ‚youhor’ erlernen, ein Rundtanz – Ihr werdet es lieben! Bestens unterhalten und mit vielen neuen Erfahrungen haben wir mit Sicherheit eine gute Nacht in unserer Lodge.

Tag 8: Turgenevka, ein Dorf der Weißrussen in Sibirien
Nach dem Frühstück und Check-out fahren wir nach Turgenevka. Das Dorf befindet sich ca. 90 km von Ust-Orda entfernt und wurde 1907 gegründet: europäische Russen wanderten damals nach Sibirien aus, um vor Leibeigenschaft zu fliehen und frei leben zu können. Sie rodeten ein Stück der sibirischen Taiga, brachten Saatgut mit, schufen Felder und bauten eigenes Gemüse und Getreide auf ihrem eigenen Land an. Und nannten sich Weißrussen (Belarus), auch heute noch, vier Generationen später. Turgenevka ist ein erstaunlich schönes und gut organisiertes Dorf. Die Häuser sind groß, mit bunten Türen und Toren und die Fenster mit Holzverzierungen versehen. Die 600 Einwohner sind mittlerweile wohlhabend, mit teuren Autos hinter fast jedem Zaun. Aber am erstaunlichsten ist, wie respektvoll und mit welcher Bewunderung sie über ihre Ahnen sprechen. Sie erinnern sich an viele Familien-Geschichten der Sibirien-Pioniere, sie singen weißrussische Lieder und erzählen alte Geschichten.
Nach Ankunft im Dorf werden wir mit einer weißrussischen Familie Mittag essen. Dann erkunden wir die Gegend und schauen uns das einzigartige Dorfmuseum an. Und: wir treffen das weibliche Oberhaupt des Dorfes! Wir übernachten bei Gastfamilien, wo wir auch zu Abend essen.

Tag 9: Fahrt zum Herzen des Baikal – Insel Olkhon
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von unseren GastgeberInnen und Aufbruch zur Insel Olkhon. Unterwegs halten wir wieder an einem Obo, damit unsere Reise weiterhin gut und sicher ist. Zum Mittagessen werden wir in einem kleinen Gasthaus Station machen. Danach begeben wir uns zur Fähre und setzen über nach Olkhon. Transfer zum Dorf Khushir, einst eine Fischersiedlung, heute vor allem ein Künstlerdorf. Nach dem Check-in in einem Gästehaus können wir Khushir erkunden und den legendären Schamanenfelsen am Burkhan Kap besuchen.
Über die Insel Olkhon gibt es viele alte Mythen und Legenden. Die Burjaten glauben, dass die Insel ein sehr spiritueller Ort ist, und an der Westküste bei Khushir befindet sich der wohl berühmteste Platz: der Schamanenfelsen Mys Burkhan. Aus jeder Perspektive zeigt der Felsen ein Abbild des Baikalsees. In alten Zeiten wurden auf Burkhan heilige Zeremonien abgehalten, und er wird von Buddhisten und Schamanisten gleichermaßen als eine der neun asiatischen heiligen Stätten verehrt. Er wurde einst auch vom Dalai-Lama besucht – vor allem deshalb, weil in der Nähe des Felsenaltars des Burkhan in einer kleinen Höhle einige Inschriften in Sanskrit gefunden worden sind. Die Schamanen sehen in diesem Felsen die Heimat von 13 Gottheiten, die das Land beschützen.
Rückkehr zum Gästehaus und Abendessen.

Tag 10: Inselerkundungen und Kap Hoboy
Heute erkunden wir den landschaftlich spektakulären Norden der Insel. Von den ca. 30 Inseln im Baikalsee ist Olkhon mit Abstand die größte, die Vielfalt ihrer Landschaft ist bemerkenswert und es gibt viele Naturmonumente. Viele Landschaftsformen sind auf der Insel kombiniert: Taigawald mit sibirischen Lärchen und Kiefern, Steppe und sogar Wüstenlandschaften. Und Olkhon ist sogar groß genug, um selbst Seen zu haben. Als Teil des Pribaikalsky-Nationalpark ist die Insel eine der schönsten Plätze am Baikalsee überhaupt. Die Insel hat eine weit zurückreichende Besiedlungsgeschichte: einige der archäologischen Funde – Felsmalereien, Verteidigungsanlagen, Wohn- und Grabstätten – sind wahrscheinlich über 13.000 Jahre alt. Kap Hoboy, der nördlichste Punkt der Insel, zeigt sich als grandiose Szenerie von Klippen, Wäldern und Wiesen. An klaren Tagen kann man weit auf den Baikal hinaus sehen und sogar die Halbinsel Holy Nose erblicken. Für das Mittagessen haben wir mitten in der Natur ein Picknick vorbereitet.
Wir werden anschließend das Kap Sagan-Khushun besuchen, das an der Westküste ein paar Meilen südwestlich von Hoboy seine weißen Marmorklippen steil in den See abfallen lässt. Rote Flechten auf den Steinen erzeugen einen wunderschönen Kontrast und zeigen zusammen mit dem tiefblauen Wasser des Baikal ein tolles Bild.
Zum Abendessen haben wir zwei Frauen eingeladen, die hier in dieser Region leben und arbeiten, so dass wir wieder Gelegenheit haben, uns zu informieren und auszutauschen.

Tag 11: Ein ruhiger Tag auf Olkhon
Nach dem Frühstück besuchen wir das Museum und wandern dann zum wunderschönen Saraisky Strand, wo wir relaxen und je nach Temperatur auch baden können. Das Wasser des Baikal ist sehr sauber, manche sagen, dass es noch immer Trinkwasserqualität hat. Der See ist bis 1600 m tief und das größte Süßwasserreservoir der Welt. Nach dem Mittagessen haben wir Zeit zur freien Verfügung: optional können wir eine kleine Wanderung zu einem burjatischen Dorf oder einen Ausflug mit dem Fahrrad (Fahrradmiete 10 Euro pro Person) unternehmen – auf Olkhon lässt sich viel entdecken!

Tag 12: Rückkehr nach Irkutsk
Nach den schönen Tagen auf der Baikal-Insel fahren wir zurück nach Irkutsk (ca. 5-6 Std. inkl. Fährfahrt). Check-in im Hotel in Irkutsk.

Tag 13: Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Ulan-Ude
Nach dem Frühstück Transfer zum Bahnhof. Heute fahren wir mit der Transsibirischen Eisenbahn! Die Bahnfahrt dauert ca. 7 Stunden und führt am Südufer des Baikalsees entlang, durch Taigawald und sibirische Landschaften. Auf dieser tollen Strecke haben wir oft grandiose Ausblicke auf den See und nehmen unser Mittagessen unterwegs als Lunchbox ein.
Ulan-Ude ist die Hauptstadt der Republik Burjatien, eine wirklich nette Stadt mit freundlicher Atmosphäre. Check-in in einem zentral gelegenen Hotel, wo wir uns von der langen Bahnfahrt erst einmal ausruhen können. Danach machen wir einen Spaziergang in die Stadt und sehen wunderschöne Holzhäuser. Die charmante Stadt liegt umgeben von grünen Hügeln am Zusammenfluss der Uda und der Selenge.

Tag 14: Buddhistisches Kloster Ivolginsk und das Dorf der Altgläubigen
Das buddhistisches Kloster Ivolginsky Datsan befindet sich in Ivolga, ca. 18 km von Ulan-Ude entfernt. Unter Führung eines Huvenak (junger Mönch, der im Kloster studiert) werden wir den Tempel erkunden und dabei sehr viel über Buddhismus und die Besonderheiten dieses Klosters erfahren, ist es doch das bedeutendste und lange Zeit das einzige buddhistische Kloster in der Russischen Föderation.
Am späten Nachmittag fahren wir nach Nadeino, das ist ein Dorf der „Altgläubigen“: orthodoxe Christen, die die russische Kirchenreform im 17. Jh. nicht akzeptierten. Um der Verfolgung zu entgehen, flohen sie in verschiedene Regionen Russlands, viele von ihnen ließen sich in Sibirien nieder. Sie leben hauptsächlich noch so wie vor Jahrhunderten, ziehen ihr eigenes Gemüse, jagen und fischen. Viele Familien besitzen noch sehr alte Bibeln aus dem 17. Jahrhundert und leben immer noch nach den Regeln der Altgläubigen. Einige von ihnen werden wir treffen und mit ihnen gemeinsam zum heiligen Berg Omulevaya wandern, wo wir eine Gruppe der Ältesten und ihre weiblichen Führungspersönlichkeiten kennen lernen. Wir fahren zurück zum Kulturzentrum des Dorfes, um mehr über die Gewohnheiten und Gebräuche der Altgläubigen zu erfahren und evtl. auch ein Konzert mitzuerleben. Unsere Gastgeber laden uns anschließend zu einem herrlichen Abendessen ein mit vielen hausgemachten traditionellen Speisen: eine gute Gelegenheit, sich auch mit dieser Kultur auseinanderzusetzen und Fragen zu stellen.
Rückfahrt und Übernachtung in Ulan-Ude.

Tag 15: Abreise
Transfer zum Flughafen Ulan Ude und Abreise.

*Änderungen vorbehalten





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  PREIS:

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zur Buchung


LEISTUNGEN: 13 Übern. im DZ, Frühstück, 10 x Vollpension, 2 x Halbpension, alle Transfers lt. Programm, Bootsfahrt und Fährfahrten, Fahrt mit der Transsib von Irkutsk nach Ulan-Ude, Stadtführungen, Eintrittsgelder, Begegnungen und Gespräche inkl. Übersetzungshilfe, Sympathiemagazin "Russland verstehen", deutsch sprechende Reiseleiterin

EZ-ZUSCHLAG:
350,- €

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:
An- und Abreise (bei der Flugbuchung sind wir gerne behilflich), Visumskosten (ca. 80 €), Getränke, Reiseversicherung (obligatorisch, um das Visum zu erhalten)

TEILNEHMERINNEN:
6 – 12 Frauen

VERANSTALTERIN:
Kooperationspartnerin

EINREISE:
Visum, Reisepass (noch 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig)