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MONGOLEI - REITERINNEN-TREKKING ENTLANG DES ALTAI-GEBIRGES

A. 05.06.-28.06.2019 NEU!

Eines der letzten wirklichen Wildgebiete Asiens und die atemberaubende Schönheit der Altai-Gebirgskette bilden den Hintergrund für diese Tour. Bei unserer mehr als dreiwöchigen Reise lernt Ihr bei einem mehrtägigen Reittrekking eine überwältigende Landschaft im Westen der Mongolei vom Rücken der Pferde aus kennen. In den mongolischen Altai zu reisen ist ein großes Abenteuer. Ihr erlebt eine grandiose Natur, der Mensch fühlt sich hier oft klein... Die Landschaft ist meist karg und rau, ein scharfer Wind weht oft durch Täler und über Hoch-Ebenen.

Hier erlebt Ihr die Kultur der Kasachen, die in der Mongolei ihre alten Traditionen bewahrt haben. Am erstaunlichsten ist wohl die Jagd mit dem Adler – eine eindrucksvolle, uralte Tradition der Kasachen, die nur hier noch ausgeübt wird. Ihr habt bei dieser Reise die Gelegenheit, zu Gast bei Adlerjägern und deren Familien zu sein und werdet erfahren, wie achtsam der Umgang der Menschen mit ihren Adlern ist.

Ihr seid außerdem zu Gast bei Angehörigen der Tuwa, einem kleinen Volk, das hier als Nomaden lebt und sich der Natur perfekt angepasst hat. Da Ihr auch hier ein paar Tage wohnt und verweilt, könnt Ihr ganz direkt und authentisch viel über den Alltag und die nomadische Lebensweise erfahren.

Kloster- und Museumsbesuche, ein Bummel durch Ulaanbaatar und ein Abstecher zu den berühmten Felszeichnungen von Khoton Nuur, zu Gletscherbergen und Gebirgsseen, zu Steppen und Dünen runden diese vielfältige und beeindruckende Reise ab.



TAGESPROGRAMM*

Tag 0: Anreise in die Mongolei per Flug,
Ankunft am nächsten Tag in Ulaanbaatar

Tag 1: Ulaanbaatar
Ankunft in Ulaanbaatar in den frühen Morgenstunden. Abholung am Flughafen und Transfer in die Stadt, Check-in im Hotel. Frühstück und Zeit zum Ausruhen nach dem langen Flug. Anschließend geführte Tour durch die Stadt, vorbei an einigen der markantesten Plätze und Sehenswürdigkeiten, Mittagessen im Restaurant.
Nachmittags Besuch des buddhistischen Gandan-Klosters.
Abendessen und Übernachtung in Hotel im Stadtzentrum (komfortable Zimmer mit Dusche/WC, Restaurant mit mongolischer und internationaler Küche, WLan).

Tag 2: Ulaanbaatar - Ulgii - Tsengel
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen, Inlandsflug nach Ulgii. Nach Ankunft in Ulgii frühstücken wir bei einer Familie.
Einkaufen auf dem Markt und Vorbereitung auf die Trekking-Tour: Erledigung der
Genehmigungen für die Grenzregion und den Syrgal Nationalpark. Mittagessen in einem Restaurant.
Anschließend Fahrt nach Tsengel (95 km, über Ulaanhus). Besuch bei Ganbaas Familie, um einen ersten Eindruck vom Leben im Altai zu bekommen. Ganbaa war Lehrer in der Schule der Tuwa und war Direktor der Islamischen Schule. Heute arbeitet er in einem Pelz-Projekt und beschäftigt in der Kooperative auch Tuwa-Nomaden. Die Familie hat drei Kinder, und die Großmutter ist eine Schwester des Schriftstellers Galsan Tschinag.
Übernachtung in einer örtlichen Unterkunft in Tsengel, landestypisch, einfach (DZ, nicht alle Zimmer haben ein eigenes Bad).

Mongolei Produktion Mongolin

Tag 3: Tsengel Khairhan
Nach dem Frühstück fahren wir zur Familie von Ganbaas Bruder, die ca 30 - 40 km entfernt am Sommerweideplatz der Tiere lebt. Es ist eine sehr schöne Gegend, ganz in der Nähe des Heiligen Berges Tsengel Khairhan, mit einer Höhe von 3.943 m einer der höchsten Gipfel des Altai.
Wir lernen die Tuwa-Nomadenfamilie kennen - hier es wird nie langweilig. Mehrere Verwandte leben an dem Platz zusammen. Wir erfahren viel über ihr Leben im Altai, das von der Natur abhängig ist. Das Familienoberhaupt wird uns die Pferde für unser Reittrekking ausleihen.
Übernachtung im Zelt (eigenes Zeltlager, inkl. Campingausrüstung und Feldküche).

Tag 4: Tsengel Khairhan
Heute beginnt unser Reit-Trekking. Wir reiten Richtung Dayan Nuur (ca 35 km bis 40 km). Unterwegs suchen wir einen schönen geschützten Rastplatz und es wird gekocht.
Bisher kommen erst sehr wenige Leute hierher für ein Reittrekking. Der Dayan Nuur ist ein See in herrlicher Umgebung mitten im Hoch-Altai.
Die Gegend unseres Reittrekkings ist der Syrgal Naturschutzpark. Er liegt an der Chinesischen Grenze. Daher brauchen wir die Grenzgenehmigung, die wir in Ulgii besorgt haben und müssen uns bei den Grenzsoldaten melden. Aber keine Sorge: die Region ist sehr friedlich und überdies außergewöhnlich schön.
Umgeben von Gletscherbergen mit einer Höhe von ca. 3.000 m liegt eine Kette großer Gebirgsseen, in denen sich das Panorama der Berge spiegelt. Die höchsten Gipfel sind 3.181 m bis 3.941 m hoch. Die Seen Khoton und Khurgan Nuur liegen hintereinander und bilden auch die Quelle des Flusses Khovd.
Übernachtung im Zelt.

Tag 5: Reittrekking und Besuch einer kasachischen Familie
Reiten ca. 35 - 40 km, Mittagessen unterwegs bei einer kasachischen Familie.
Übernachtung im Zelt.

Tag 6: Syrgal Nationalpark
In dieser Gegend leben verhältnismäßig viele kasachische Nomadenfamilien und haben hier ihre Sommerweideplätze. Bei einigen von ihnen können wir auch in einer traditionellen Jurte übernachten.
Übernachtung im Zelt oder in der Gast-Jurte.

Mongolei Orkhon Wasserfall.jpg

Tag 7: Reittrekking im Syrgal
Besuch der beiden Schluchten Ihk Tugren und Baga Turgen mit Wasserfall. Hier kann man sehr gut wandern.
Übernachtung im Zelt.

Tag 8: Reittrekking
Wir gelangen heute mit unseren Pferden zu den beiden Seen Khoton Nuur und Hurgan Nuur. In der Nähe des Khoton Nuur finden wir die berühmten Felszeichnungen, die ältesten Zeichen menschlicher Besiedlung von vor 3000 - 5000 Jahren.
Übernachtung im Zelt.

Tag 9: Reittrekking
Heute machen wir uns langsam auf den Rückweg in Richtung Tsengel Khairhan, wo wir wieder bei unserer Tuwa Familie zu Gast sein werden. An diesem Tag genießen wir noch einmal ausgiebig die herrliche Landschaft und die Freiheit auf dem Rücken der Pferde.
Übernachtung im Zelt.

Tag 10: Tsengel Khairhan
Wir beenden das Reittrekking bei unserer Gastfamilie. Leider müssen wir uns heute auch von unseren Pferden trennen. Ausruhen bei der Familie und gemeinsames Abschiedsessen.
Übernachtung in der Jurte oder im Zelt.

Tag 11: Tsengel Khairhan - Sagsai
Unsere Reise geht weiter: jetzt haben wir die Gelegenheit, in die Kultur der Kasachen einzutauchen und sind zu Gast bei einer Adlerjäger-Familie. Hier erfahren wir viel über die Aufzucht, das Training und die Jagd mit dem Adler. Es ist sehr spannend zu erleben, wie die Familie lebt, und es ist schön, ihre Gastfreundschaft zu genießen.
Übernachtung in der Jurte.

Tag 12: Sagsai - Ulgii - Tolbo See - Khovd
Fahrt von Sagsai nach Ulgii, ca 35 km. Entlang des schönen Gebirgssees Tolbo und über den Kreisort Tolbo geht es bis nach Khovd (ab Tolbo Asphaltstraße, 70 km). Khovd ist die Provinzhauptstadt des Khovd Aimag (Provinz).
Übernachtung im landestypischen Hotel in Khovd (einfache Zimmer, nicht alle Zimmer haben ein eigenes Bad).

Tag 13: Khovd - Kreis Durgun - Brücke nach Zavkhan
Von Khovd aus fahren wir aus dem Altai hinaus zum Zavkhan Aimag, der landschaftlich ganz anders und sehr vielfältig ist. Die Fahrt führt zunächst (ca 93 km) von Khovd nach Durgun (am Durgun See), 36 km davon sind Asphaltstraße (bis Myngat). Von Durgun bis zur Brücke über den Zavkhan.
Am Rand des berühmten Zakhavn Flusses übernachten wir im Zelt.

Tag 14: Zavkhan Fluss - Kreis Durvuljin
Fahrt entlang des Zavkhan bis Durvuljin (ca. 150 km, ca. 1,5 bis 2 Stunden).
Übernachtung im Zelt.

Tag 15: Durvuljin - Nomadenfamilie
In Durvuljin sind wir bei einer Nomadenfamilie zu Gast, die im Steppengebiet der Gobi-Ausläufer lebt. Sie haben Pferde und auch Kamele. Normalerweise leben die Kamele im Sommer halbwild in der Steppe und Wüste.
Übernachtung im Zelt oder im Gäste-Ger (mongolische Jurte).

Mongolei Frau mit Tieren

Tag 16: Nomadenfamilie
Aufenthalt bei der Nomadenfamilie: wenn Ihr wollt, könnt Ihr hier reiten oder einen Ausflug mit Kamelen machen.
Übernachtung in der Gäste-Jurte.

Tag 17: Nomadenfamilie
Letzter Tag bei unserer Nomadenfamilie: noch einmal Gelegenheit, viel über die nomadische Lebensweise zu erfahren.
Übernachtung in der Gäste-Jurte.

Tag 18: Nomadenfamilie - Erdenkhairhan - Nariin Gol - Muhartin Gol - Khar Nuur
Weiterreise in Richtung Khar Nuur, einem großen schönen Steppensee. Die Reise geht entlang der Flüsse Nariin Gol und Muhartin Gol. Zeitweise führt unser Weg entlang rötlicher Sanddünen inmitten der Steppe. Die Quelle des Muhartiin Gol liegt inmitten einer Wüstenregion: Ein grandioser Sandkrater in den unermesslich großen Sanddünen des Zavkhan hat die Quelle des Flusses gebildet. Mehr als 100 m tief geht es an den Grund hinunter, wo die Quelle aus dem Sand sickert. Eine kleine Oase mit grünem Gras und Sträuchern hat sich hier unten entwickelt, zu der auch Tiere hinunter gehen, um zu trinken. Nach einer Wanderung entlang des Muhartin Gol geht es weiter zum Khar Nuur, wo wir am Ufer unser Zelt-Lager einrichten und kochen.

Tag 19: Khar Nuur
Khar Nuur - Schwarzer See - wird die herbe Schönheit zwischen Bergen und Wanderdünen genannt. Er hat wie die meisten Seen hier weder Zu- noch Abflüsse und ist von den Niederschlägen abhängig. Im Herbst bieten diese Seen Rastplätze für Zugvögel, im Sommer Weideflächen für das Vieh der Nomaden. Wir bleiben einen ganzen Tag hier und erkunden die Gegend.
Übernachtung im Zelt.

Tag 20: Khar Nuur - Tosontsengel - Terkhin Tsagaan - Taihar Felsen
Über Tosontsengel geht es durch die Steppenlandschaft zum Taikahr Felsen, einem riesigen Granit, der aus der flachen Ebene ragt. Überall können wir auch verweilen und eine kleine Wanderung unternehmen.
Übernachtung im Ger Camp (Jurten, sanitäre Anlagen im Haus, Restaurant).

Tag 21: Taihar - Tsetserleg - Khar Khorin im Touristen Ger Camp
Die Provinzstadt Testserleg liegt in einem hübschen Tal. Besuch des ethnografischen Museums in Tsetserleg, es befindet sich im Kloster ‚Zayiin Gegeenii Sum‘, das 1586 gegründet wurde und einst sehr bedeutend war. Einkaufsmöglichkeit auf dem Markt und Mittagessen.
Weiterfahrt nach Khar-Khorin. Die ehemalige Hauptstadt des mongolischen Großreiches liegt unmittelbar am Ufer des Orkhon Flusses in einem weit auslaufenden Tal.
Übernachtung im Ger Camp (Jurten, sanitäre Anlagen im Haus, Restaurant).

Tag 22: Khar Khorin - Ulaanbaatar
Ausgiebiger Besuch des beeindruckenden buddhistischen Klosters Erdene Zuu mit verschiedenen Tempeln. Es ist eines der bedeutendsten in der Mongolei und hat eine sehr reiche Sammlung an buddhistischen Kunstwerken und Reliquen. Das Kloster wurde auf den Ruinen der alten Hauptstadt errichtet. Über die Geschichte des Ortes und die Ausgrabungen kann man sich im Museum in Kharkhorin informieren.
Danach treten wir die Rückreise nach Ulaanbaatar an. Wenn ausreichend Zeit ist, besuchen wir noch den Markt und einen fairen Souvenir-Laden, in dem hochwertige Produkte der Handwerkskunst sowie Kaschmirwaren angeboten werden, die aus fairen Handwerkskooperativen aus dem ganzen Land kommen.
Abschieds-Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel wie zu Beginn der Reise.

Tag 23: Abreise
Transfer zum Flughafen und Abreise.



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  PREIS:

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zur Buchung
 


LEISTUNGEN:
22 Übern. im DZ (davon 3 x im Hotel in Ulaanbaatar, 2 x Motel im Altai, 2 x in Jurten-Camps im Ger, restliche Übern. im Zelt und bei Nomadenfamilien in der Gast-Jurte), Vollverpflegung (Frühstück, leichtes Mittagessen, Abendessen), Inlandsflug Ulaanbaatar - Ulgii inkl. Gepäck, alle Transfers im Land lt. Programm inkl. Auto, Fahrer und Benzin, Reittrekking inkl. Pferde, Pferdeführer, Ausrüstung und Gepäcktransport, Reitausflug in Zavkhan, Zelte inkl. Campingausrüstung und Feldküche, alle Programmpunkte inkl. Eintritte zu den genannten Sehenswürdigkeiten und Museen, Naturschutz-Gebühren, deutschsprachige Reiseleitung

EZ-ZUSCHLAG:
150 € (nur in Hotels möglich)

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:
An- und Abreise (bei Flugbuchung sind wir gerne behilflich)

TEILNEHMERINNEN:
2 – 8 Frauen

VERANSTALTERIN:
Kooperationspartnerin

EINREISE:
Reisepass mit 6-monatiger Gültigkeit (Visum ist nicht erforderlich), evtl. Auffrischungsimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie) und Hepatitis, ggf. Typhus